28. Juli 2021

Backe, Backe, Baguette …

Nein, keine Angst. Ich fange jetzt nicht an mit Singen. Aber dafür entdecke ich immer mehr meine Leidenschaft zum Backen. Aber nicht so Süßkram wie Kuchen und Torten, auch wenn ich schon paar Kuchenrezepte hier im Blog aufgeschrieben habe (siehe hier und da und dort und noch viele mehr. Auch an einige Brötchen und Broten habe ich mich schon versucht. Favoriten waren dabei das Dinkeltoast und das Rotebete-Dinkel-Brot.

Französisches Baguette mit Tomatenbutter
Französisches Baguette mit Tomatenbutter

Seit Weihnachten bin ich stolzer Besitzer einer Küchenmaschine, einer schwarze Kitchenaid Classic (mittelgroß) und die muss ja auch mal zum Einsatz kommen. Es wird nun also mehr gebacken. Auch ein Roggenbrot möchte ich mal backen, auf jeden Fall auch mal mit Sauerteig.

Kitchenaid Küchenmaschine in schwarz

Conny stand der Sinn mal wieder nach einer Tomatenbutter. Dazu passt natürlich ein leckeres Baguette frisch aus dem Ofen. Schnell mal Google nach einem Rezept für französisches Baguette befragt und direkt auf der Seite Französisch Kochen von Aurélie Bastian gelandet. Ich habe mich ziemlich stark an dem Rezept „Baguettes Tradition française“ orientiert. Mit ziemlich stark meine ich zum Beispiel, das ich den Teig länger gehen lasse und statt dem Mehl welches Aurélie empfiehlt, nutze ich Dinkelmehl, gern in in Bio-Qualität oder das Leipziger Dinkelmehl von Saatgut Plaußig (gibt es unter anderem auf dem Samstagsmarkt in Plagwitz). Mengenmäßig habe ich mich aber auf die Erfahrungen von Aurélie verlassen und mich direkt an Ihr Rezept gehalten. Sicher ist sicher. Beim Kochen hat man da meist mehr Freiheiten.

Zutaten für 2 Baguette

  • 500 g Bio-Dinkelmehl
  • 340 g lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe (gern auch in Bioqualität)
  • 1 Prise Zucker (braunen Rohrzucker)
  • 2 Prisen Salz

Zubereitung

Das Geheimnis an diesem Baguette ist eine ausreichend lange Teigführung und wenig kneten. Eigentlich knete ich nur am Anfang mit der Maschine den Teig.

  1. Das Mehl und das Salz vermengen. Den Zucker und die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und etwas stehen lassen. Alles zusammen mit der Maschine oder von Hand verkneten bis ein homogener Teig entsteht.
  2. Anschließend lasse ich ihn über Nacht ruhen, also ca 6 bis 12 Stunden.
  3. Vor dem Backen den Teig sanft etwa rechteckig ausziehen und zusammen falten. Dazu immer eine Ecke zur Mitte legen und das mit allen Ecken so handhaben. Dann wieder ruhen lassen. Kann man auch wiederholen, muss man aber nicht.
  4. Zum Backen portioniere ich den Teig nur und verdrehe die Stränge. Dann schneide ich den Teig mit einem Brotmesser ein und bestäube den Teig nochmal mit etwas Mehl.
  5. Den Ofen auf 240°C Umluft vorheizen und auf dem Boden eine ofenfeste Schüssel mit etwas Wasser platzieren. Bei Erreichen der Temperatur die Baguette ca. 25 Minuten backen.

Das erste Baguette habe ich pur gelassen. Da wir aber auch gern Olivenbaguette oder Zwiebelbaguette essen habe ich auch ganz mutig anfangen damit zu experimentieren. Hat auf Anhieb geklappt und wird auch definitiv öfter gebacken. Gerade wenn dann wieder mehr gegrillt wird. Aber auch Abends zu Käse & Schinken und natürlich einen guten Tropfen Wein passt dieses Baguette perfekt.

Hinweis: Wenn ihr Oliven in den Teig einarbeitet erhöht ihr die Feuchtigkeit im Teig, daher die Backzeit 2 bis 5 Minuten erhöhen.

Aurélie Bastian, backt und kocht nicht nur für Ihren Blog sondern auch mal für die Zuschauer des MDR. Sie hat außerdem bereits 6 Bücher zum Thema Kochen und Backen* herausgebracht und betreibt ein Koch- und Backatelier.

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Daniel Bäzol

Daniel ist Hobby-Freestyle-Koch aus Leipzig und schreibt über Rezepte, übers Kochen sowie über Restaurants in Leipzig. Er blickt aber auch über die Grenzen von Leipzig hinaus und präsentiert allerlei Wissenswertes und Interessantes aus der Welt des Genusses.

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