Rezept: Rosenkohl-Curry mit Mango und Gewürzreis

Rosenkohl spaltet wohl die ganze Nation. Entweder man mag ihn, oder nicht. Ich habe auch bis vor ein paar Jahren einen großen Bogen um die grünen Kullern gemacht. In meinen Erinnerungen war bis vor kurzem Rosenkohl unter weichgekochtes stinkendes Etwas abgespeichert.

Rosenkohl

Bis auf einen Tag bei meiner Schwiegermutter. Es gab Rosenkohl und da ich Kohl generell in nahezu jeder Form liebe habe ich mich endlich mal wieder getraut und habe Rosenkohl von Connys Teller genascht. Und siehe da… es schmeckte mir auf einmal. Ich koche meinen Rosenkohl allerdings nicht in Wasser fast zu Brei, ich dämpfe ihn. Was aber auch richtig cool kommt, wenn man einzelne Blätter kurz blanchiert und dann nochmal mit etwas Butter durch die Pfanne zieht, etwas mit Salz und Pfeffer abwürzt und fertig.

Auch richtig klasse, fast meine Lieblingsversion: Blätter ohne blanchieren in etwas Butter in einer Pfanne mit anschwitzen. Ein wenig gehackte Walnuss dazu und wer mag kann auch noch etwas knusprigen Speck dazu geben.

Kürzlich haben wir dann im TV dieses Rezept entdeckt: Rosenkohl-Curry.
Klingt komisch und machte uns neugierig, das Ergebnis ist überraschend lecker.

Rosenkohlcurry mit Mango
Rosenkohlcurry mit Mango

Zutaten

4 Personen

  • 600g Rosenkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 1 TL Koriandersaat
  • 1 TL Currypulver
  • 1 kleine Chilischote
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 Zitrone
  • 1 Mango
  • 2 EL Mangomark
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

Den Rosenkohl putzen und die äußeren Blätter entfernen, den Stil kreuzförmig einschneiden. Die Mango in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel auch in kleine Würfel schneiden und zusammen mit etwas Olivenöl anschwitzen. Senfkörner, Kreuz- und Schwarzkümmel, Koriander und das Currypulver dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Den Rosenkohl dazugeben und ebenfalls etwas anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe aufgiessen und köcheln lassen. Die Mangowürfel und das Mark zugeben, die Chili klein hacken hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abwürzen.

Nach 20 Minuten sollte der Rosenkohl weich sein, einfach immer mal mit einem kleinen spitzen Messer in den Kohl stechen, dann merkt ihr wie fest er ist. Der im Originalrezept empfohlene Gewürzreis passt sehr gut. Die Süßkartoffelchips haben wir nicht probiert, da und Rosenkohl und Reis völlig ausreichte.

Guten Appetit