21. Mai 2022

Rezept: Allgäuer Krautkrapfen

Schon ewig wollte ich mal Allgäuer Krautkrapfen machen. Schon oft im TV oder in einer der der vielen Kochmagazine gesehen, aber wir haben sie tatsächlich noch nie selbst gegessen.

Als Tim Mälzer 2019 in Kitchen Impossible von Max Strohe die Aufgabe bekam Allgäuer Krautkrapfen und Kässpätzle im Gasthof „Zum Hirschen“ zu kochen, stand fest, dass ich dieses Gericht nun endlich mal nachkochen muss. Ich habe mich dabei an das Rezept von Fiona Amann „Oma Agnes Allgäuer Krautkrapfen“ gehalten. Das originale Rezept aus Kitchen Impossible hat Tina Kollmann von Food & Co aufgeschrieben.

Zutaten für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 50 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 2 El Öl

Zutaten für das Kraut

  • 500 g Sauerkraut
  • durchwachsener Speck oder Bacon
  • 1 kleine Zwiebel
  • Kümmel
  • Lorbeer
  • Pfeffer
  • Wacholder
  • Butter

Los geht es …

Zuerst bereitet ihr den Teig zu. Dazu vermengt ihr Wasser, Eier und Öl, dann erst gebt ihr das Mehl dazu und knetet daraus einen festen Teig. Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und mit etwas Öl bestreichen. Den Teig nun zugedeckt ruhen lassen. Mindestens eine halbe Stunde, gern auch länger.

Nun könnt ihr Euch um das Kraut kümmern. Dazu schneidet ihr den Speck und die Zwiebeln klein und bratet die beiden Sachen in einer großen Pfanne oder einem großen Topf an. Dann gebt ihr das Sauerkraut dazu und schwitzt es mit an. Mit Kümmel, Pfeffer, Wacholder würzen und den Lorbeer mit dazu geben. Das Kraut weich schmoren, gegebenenfalls gebt ihr etwas Wasser dazu, oder falls ihr habt, etwas Gemüsebrühe. Gerade soviel, dass das Kraut nicht anbrennt, aber auch nicht zu viel.

Das Kraut abkühlen lassen. In dieser Zeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie ihr könnt ausrollen. Dann den Teig auf ein Geschirrtuch geben und vorsichtig ausziehen. Nach Möglichkeit so dünn, dass ihr das Muster des Tuchs erkennen könnt. Das abgekühlte Kraut auf dem Teig verteilen und einen breiten Streifen frei lassen wie auf meinem Bild zu sehen. Dann mit Hilfe des Tuchs vorsichtig straff aufrollen, damit die Rollen später beim braten nicht auseinander fallen. Das erfordert ein wenig Übung denn „Backen kein Kochen“ (Zitat Tim Mälzer).

Nun den Teig in 4 bis 5 cm große Stücke schneiden. Eine Pfanne 2 cm tief mit Wasser füllen und zum kochen bringen. In das heiße Wasser 2 EL Butter einrühren und die Krapfen auf die Schnittseite in die Pfanne legen und anbraten. Nun einen Deckel auf die Pfanne geben und die Krapfen ca 15 Minuten brutzeln lassen. Dann sollten die Krapfen fast die ganze Flüssigkeit aufgesogen haben. Das ist der Punkt wo die Krapfen unten leicht braun werden, das ist der Moment wo ihr sie vorsichtig wenden könnt.

Nun ungefähr weitere 10 Minuten ohne Deckel schmoren. Nach Bedarf noch etwas Öl oder Butter zugeben, damit die Krapfen nicht anbrennen. Die Allgäuer Krautkrapfen sind nun fertig und können serviert werden.

Allgäuer Krautkrapfen

Daniel Bäzol

Daniel ist Hobby-Freestyle-Koch aus Leipzig und schreibt über Rezepte, übers Kochen sowie über Restaurants in Leipzig. Er blickt aber auch über die Grenzen von Leipzig hinaus und präsentiert allerlei Wissenswertes und Interessantes aus der Welt des Genusses.

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