Rezept: Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

Silvester hatten wir Besuch und wie immer wollte keiner mit Wünschen rausrücken was es zu Essen geben sollte. Falk, ein guter Freund von uns, wünschte sich Maultaschen. Conny warf immer wieder Fingerfood in die Planung ein. Ich hingegen hatte eigentlich vor 3 bis 5 Gänge zu kredenzen. Da irgendwie die Zeit fehlte so kurz vorm Jahresende, plante ich spontan etwas und folgende 3 Gänge standen am Ende auf meiner ToDo- und Einkaufsliste.

Suesskartoffel-Kichererbsen-Curry

Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

Das Menü in 3 Gängen sollte mit einer Maultasche, gefüllt mit Hackfleisch und Spinat, in Rinderbrühe serviert, starten. Im Anschluss sollte es ein sättigendes Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry geben und den krönenden Abschluss sollten Karamellisierte Birnen mit Vanilleeis bilden. Doch es kam alles ganz anders.

In Ermangelung einer Menükarte, Asche auf mein Haupt, verputzen meine Gäste gierig die leckeren Maultaschen bis sie fast platzten. Sie wussten einfach nicht was noch folgen sollte, so passten Gang 2 und das Dessert einfach nicht mehr in die kugelrunden Bäuche.

Daher hatten Conny und ich gestern das übrig gebliebene Curry als Hauptspeise, welche mal wieder für das ganze Haus gereicht hätte. Süßkartoffel und Kichererbsen in Kombination sättigen mehr wie man denkt. Und das beste ist, dieses Gericht ist wirklich leicht zu kochen. Die Anregung dafür habe ich aus dem Foodblog Highfidelity von Uwe Spitzmüller. Schaut mal rein, dort gibt es viele Gerichte mit tollen Fotos.

Zutaten für 4 Personen

  • 2 große Süßkartoffeln
  • 1 große Dose Kichererbsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Dose Tomaten (stückig) oder frische Tomaten
  • Olivenöl, Wasser
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Raz-el-hanout, Zitrone

Zubereitung

Als erstes schält ihr die Süßkartoffel und schneidet sie in kleine Stücke. Nun die Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Diese mit etwas Olivenöl in einem großen Topf anschwitzen, die Süßkartoffelwürfel hinzugeben und anschmoren bis sie etwas weich werden. Nun die Tomaten dazu geben und ca 100ml Wasser. Solltet ihr frische Tomaten verwenden, dann erst kleinschneiden.

Nun gibt es 2 Wege zum Ziel: Entweder ihr lasst Curry nun solange köcheln bis die Kartoffeln zerfallen sind und ihr einen dicken Brei im Topf habt. Oder ihr püriert die Kartoffel-Tomatenmischung mit dem Stabmixer. Nun die Kichererbsen durch ein Sieb abgiessen und in den Topf geben. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Raz el Hanout nach belieben abschmecken. Bei der Auswahl der Gewürze habt ihr natürlich freie Hand. Den Koriander hacken und das Curry damit abrunden. Ein Spritzer Zitrone gibt dem Gericht noch zusätzlich einen Kick. Auch ein Klecks türkischer Joghurt passt sehr gut zu. Wir haben dazu ein paar Scheiben Baguette gegessen, ihr könnt aber auch Reis dazu reichen oder das Curry pur essen.

 

Guten Appetit.

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