Bericht: Besuch auf der LE Gourmet 2010

Am 5. September war ich mit meiner Partnerin auf der Feinschmecker Messe LE Gourmet auf dem Leipziger Messegelände. Wir waren kurz nach 15 Uhr am Messegelände angekommen. 18 Uhr schließt die Messe, trotzdem wurde noch der volle Preis von 10€ pro Erwachsenen für die Tageskarte fällig. 3 Stunden vor Ende hatten wir auf einen kleinen Nachlass gehofft.


Die ersten Stände die uns auf der Messe empfingen war einer mit Bratpfannen und gleich daneben der Stand von Tupperware. An vielen Ständen gab es kleine Kostproben, zum Beispiel am Stand von Der Bärlauchbauer wo es Brotaufstrich mit Bärlauch zu kosten gab. Ein paar Meter weiter befand sich der Stand der Firma BioWellFood GmbH aus Taucha bei Leipzig wo ich deren Direktöl getestet habe welches es in 34 Geschmacksrichtungen gibt. Ein paar Schritte weiter gab es Bio-Öl aus der Öl Mühle Moog, vertrieben unter dem Label Bio Planéte welches auch in diversen Geschäften in Leipzig erhältlich ist.

Ziemlich in der Mitte der Glashalle stießen wir auf eine Bar von Chantré wo es allerlei Cocktails zu kosten gab. Ich habe eine Caipirinha getrunken die ich so noch nicht kannte. Zutaten waren brauner Rohrzucker, Ginger Ale, Limetten und natürlich Chantré. Conny hatte Chantré mit Cranberriesaft. Beide Cocktails waren sehr lecker und für eine Messe sogar bezahlbar.

Wer den Platz hat und vor allem das nötige Kleingeld kann sich einen schönen Grillkamin mit Grill und Pfanne auf die Terrasse stellen. Sehr schöne Geräte die allerdings mit knapp 3000 Euro auch nicht ganz preiswert sind. Passend zum Grill kann man bei der Fleischerei Landhan Bisonfleisch kaufen welches ich Euch wirklich empfehlen kann. Bisonfleisch und Wurst sind sehr gesund da sie sehr Fett- und Cholesterinarm sind.

Wenn man dann neben dem Grillkamin sitzt und Bisonfleisch grillt braucht man natürlich auch eine schöne Tischdekoration. Da habe ich gleich das passende auf der LE Gourmet am Stand von Arthur Felger gefunden. Hier wurde Chinesische Gemüse- und Fruchtschnitzkunst ausgestellt. Sehr beeindruckend was man aus Gemüse oder Obst für Kunstwerke schaffen kann. Wer sowas lernen möchte, Herr Felger bietet auch Seminare an.

Mein Fazit: Wir haben hier und dort mal mit den Mitarbeitern an den Ständen gesprochen und uns verschiedenes zeigen und erklären lassen. Wir haben in Ruhe einen Cocktail getrunken und sind ohne Eile von Stand zu Stand gelaufen. Trotz dessen waren wir nach gut einer Stunde mit unserem Rundgang komplett fertig. Selbst wenn wir uns noch eine Vorführung angeschaut hätten, hätte unser Besuch auch nicht sehr viel länger gedauert. Dafür 10 Euro für ein Tagesticket zu bezahlen lohnt kaum. Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft, vor allem mehr Stände und mehr Informationen aus der Welt der Gourmets.

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