Rezept: Express Möhreneintopf

Wenn es mal ganz schnell gehen soll.

Möhren putzen und in Scheiben hobeln oder schneiden, Kartoffeln in Würfel schneiden.
Die Möhren in einem großen Topf mit Olivenöl anschwitzen. Kartoffelwürfel hinzufügen und mit anschwitzen.

Mit Salz, Pfeffer, Curry und Paprika würzen und mit einem Glas Rinderfond ablöschen.
Mit Gemüsebrühe auffüllen und köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln weich sind noch ein wenig  abbinden und fertig ist der Express-Möhreneintopf.

Guten Appettit.

Gemeinsam Tatort schauen in Leipzig

Tatort Public Viewing in Leipzig

Tatort LogoDie Serie Tatort läuft nun schon gut 40 Jahre und erfreut sich immernoch großer Beliebtheit. In den letzten Jahren bin ich schon oft über die Frage gestolpert, wo in Leipzig man sonntags gemeinsam Tatort schauen kann. Zugegeben, ich habe mich Anfangs sehr darüber gewundert, das überhaupt Bedarf besteht diese Krimiserie gemeinsam in Kneipen und Bars zu schauen, aber die Nachfrage ist ungebrochen.

 

 

Hier ist sie nun, die Umfangreichste, längste und aktuellste Liste der Tatort-Kneipen in Leipzig:

Übrigens: Die Erste Folge Tatort war: Taxi nach Leipzig und wurde am 29. November 1970 im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Rezept: Sauerbraten in Buttermilch

Für Sauerbraten gibt es viele Rezepte

Conny wünscht sich seit langem mal Sauerbraten. Ich freue mich darüber, denn sie isst nicht gerne Fleisch, ich dagegen kann ohne Fleisch gar nicht leben.
Ich hätte den Sauerbraten klassisch mit Essig oder mit Rotwein angesetzt, Conny kennt Sauerbraten allerdings mit Buttermilch. Ok, also probieren wir mal das Rezept mit Buttermilch.

Sauerbraten vor dem Einlegen

Sauerbraten vor dem Einlegen

Zutaten:

  • 1 kg Rinderbraten oder falsches Filet
  • 1 l Buttermilch
  • Gewürze: Lorbeer, Piment, Pfefferkörner, Zwiebel, Salz, Pfeffer
  • Essig

Über die Dauer des Einlegens in der Lake gibt es viele Meinungen, die einen legen das Fleisch 2 Tage ein, die anderen 7 Tage. Fakt ist, um so länger das Fleisch in der in der Lake liegt, desto zarter wird der Sauerbraten.

Sauerbraten nach dem Einlegen

Sauerbraten nach dem Einlegen

Zubereitung

Alle Zutaten für die Lake mischen, die Zwiebel dazu grob schneiden, das Fleisch in eine ausreichend große Schüssel legen, am besten eine mit Deckel. Die Lake über das Fleisch geben, so dass das Fleisch ganz bedeckt ist und kühl stellen, in unserem Fall 5 Tage.

Nach 5 Tagen das Fleisch aus der Lake holen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und rund herum anbraten, klein gehackte Zwiebel hinzufügen. Mit Wasser oder Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Die Lake durch ein Sieb gießen und mit in den Topf giessen. Gut umrühren und nach bedarf abschmecken und würzen.
Alles auf auf kleiner Flamme köcheln lassen und in der Zwischenzeit Gemüse, bei uns gab es Bohnen, und Klöße zubereiten. Sauerbraten aus der Soße nehmen und in Scheiben schneiden und servieren.

Guten Appetit

Für alle Vegetarier: Kochen ohne Knochen

Kochen ohne Knochen

Hier auf Gastro-L.E. soll es ja nicht nur um die Gastronomie in Leipzig gehen sondern auch um Genuß zu Hause.

Auf meinen Streifzügen durchs Netz habe ich einen Blog gefunden der sich an alle Vegetarier und Veganer richtet.
Kochen ohne Knochen heißt der Blog des gleichnamigen Magazins welches es in Leipzig nur auf dem Flughafen zu kaufen gibt. Es besteht aber auch die Möglichkeit das Magazin per Abo zu beziehen.
Wenn ihr das Magazin probelesen möchtet, hier der Link (pdf).

Im Blog findet ihr jede Menge Rezepte, Restauranttips und Informationen für alle die kein Fleisch essen.

Die Restaurantchecks gibt es leider nur für Düsseldorf und Hamburg und es gibt auch nur 2 Einträge. Vielleicht werden es noch mehr.

Neugierig geworden? Dann klickt einfach mal hier.

Bericht: Besuch auf der LE Gourmet 2010

Am 5. September war ich mit meiner Partnerin auf der Feinschmecker Messe LE Gourmet auf dem Leipziger Messegelände. Wir waren kurz nach 15 Uhr am Messegelände angekommen. 18 Uhr schließt die Messe, trotzdem wurde noch der volle Preis von 10€ pro Erwachsenen für die Tageskarte fällig. 3 Stunden vor Ende hatten wir auf einen kleinen Nachlass gehofft.


Die ersten Stände die uns auf der Messe empfingen war einer mit Bratpfannen und gleich daneben der Stand von Tupperware. An vielen Ständen gab es kleine Kostproben, zum Beispiel am Stand von Der Bärlauchbauer wo es Brotaufstrich mit Bärlauch zu kosten gab. Ein paar Meter weiter befand sich der Stand der Firma BioWellFood GmbH aus Taucha bei Leipzig wo ich deren Direktöl getestet habe welches es in 34 Geschmacksrichtungen gibt. Ein paar Schritte weiter gab es Bio-Öl aus der Öl Mühle Moog, vertrieben unter dem Label Bio Planéte welches auch in diversen Geschäften in Leipzig erhältlich ist.

Ziemlich in der Mitte der Glashalle stießen wir auf eine Bar von Chantré wo es allerlei Cocktails zu kosten gab. Ich habe eine Caipirinha getrunken die ich so noch nicht kannte. Zutaten waren brauner Rohrzucker, Ginger Ale, Limetten und natürlich Chantré. Conny hatte Chantré mit Cranberriesaft. Beide Cocktails waren sehr lecker und für eine Messe sogar bezahlbar.

Wer den Platz hat und vor allem das nötige Kleingeld kann sich einen schönen Grillkamin mit Grill und Pfanne auf die Terrasse stellen. Sehr schöne Geräte die allerdings mit knapp 3000 Euro auch nicht ganz preiswert sind. Passend zum Grill kann man bei der Fleischerei Landhan Bisonfleisch kaufen welches ich Euch wirklich empfehlen kann. Bisonfleisch und Wurst sind sehr gesund da sie sehr Fett- und Cholesterinarm sind.

Wenn man dann neben dem Grillkamin sitzt und Bisonfleisch grillt braucht man natürlich auch eine schöne Tischdekoration. Da habe ich gleich das passende auf der LE Gourmet am Stand von Arthur Felger gefunden. Hier wurde Chinesische Gemüse- und Fruchtschnitzkunst ausgestellt. Sehr beeindruckend was man aus Gemüse oder Obst für Kunstwerke schaffen kann. Wer sowas lernen möchte, Herr Felger bietet auch Seminare an.

Mein Fazit: Wir haben hier und dort mal mit den Mitarbeitern an den Ständen gesprochen und uns verschiedenes zeigen und erklären lassen. Wir haben in Ruhe einen Cocktail getrunken und sind ohne Eile von Stand zu Stand gelaufen. Trotz dessen waren wir nach gut einer Stunde mit unserem Rundgang komplett fertig. Selbst wenn wir uns noch eine Vorführung angeschaut hätten, hätte unser Besuch auch nicht sehr viel länger gedauert. Dafür 10 Euro für ein Tagesticket zu bezahlen lohnt kaum. Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft, vor allem mehr Stände und mehr Informationen aus der Welt der Gourmets.