Vom Rost: Rehrücken mit Senf-Kräutermarinade

Gestern gab es das erste mal Rehrücken vom Grill. Am Anfang stand ich mit den 2 Teilen des Rehrückens am Knochen in der Küche und überlegte wie ich es angehen soll. Ursprünglich wollten wir den Rücken ähnlich Lammkotelett zuschneiden. Macht sich aber nicht so gut, da die Rippenknochen viel schräger liegen und gebogener sind als beim Lamm. Dann überlegte ich den Rücken im ganzen am Knochen auf den Grill zu legen. Das verwarf ich allerdings auch wieder, da der Grill nicht sehr groß ist.

Am Ende entschied ich mich, die Rückenstücke auszulösen. In Gedanken hatte ich schon eine Marinade ersonnen. Dazu pflückte ich auf dem Balkon eine handvoll Rosmarin und Thymian. Nadeln und Blätter abzupfen und kleinhacken und in eine Schüssel geben. Zwei Esslöffel Senf dazu, Salz und Pfeffer aus der Mühle. Eine Prise Zucker, Saft einer halben Zitrone und einige Spritzer Flüssigrauch sowie eine Messerspitze rosenscharfes Paprikapulver. Alles gut vermischen.

Die ausgelösten und parierten Rehrücken leicht salzen und pfeffern und dann dick mit der Marinade einpinseln. 1 Knolle frischen Knoblauch und eine Fenchelknolle grob kleinschneiden und mit dem marinierten Rehrücken und Frischhaltebeutel geben und die Luft herausdrücken und verschließen. 6 Stunden oder länger im Kühlschrank ziehen lassen.

Der Grill sollte keine zu hohe Hitze haben, die Marinade etwas abstreifen und die Rückenstücke im Ganzen 4 bis 6 Minuten von beiden Seiten grillen. Etwas ruhen lassen und in Medaillons schneiden.

 

Und nun kommt das schlimmste was einem Foodblogger passieren kann. Die Rehrücken waren perfekt, leicht rosa und butterzart. Es hat vorzüglich geschmeckt und erst als wirklich alle Teile vernascht waren, fiel mir auf, dass ich versäumte Bilder zu machen damit ich es Euch zeigen kann. Nun glaubt ihr mir vielleicht gar nicht.

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