Streetfood: The Market 2

Sonntag fand im Täubchenthal Leipzig die zweite Ausgabe des Streetfood, Design- und Vintagemarkt „The Market“ statt. Im Gegensatz zur ersten Ausgabe war es diesmal nicht so überlaufen. Ob das am Wetter lag oder an der Tatsache das es nun nicht nur Einlaßkontrolle gab sondern auch Eintritt zu entrichten war kann ich nicht sagen. Ich vermute eher eine Mischung von beiden und auch die Tatsache das es nicht viel neues gab und im Vorfeld nicht so viel Werbung gemacht wurde wird dazu beigetragen haben.

Der Eintritt hat uns fast schon davon abgehalten zu schauen ob etwas von der zahlreichen Kritik der 1. Ausgabe vom Veranstalter und auch von den Standbetreibern umgesetzt wurde. Aber 1,50€ ist noch erschwinglich und so passierten Conny und ich die Einlaßkontrolle.

Hotdog.de Foodtruck

Hotdog.de Foodtruck

Gleich zu Anfang sprang mir der Foodtruck von Hotdog.de ins Auge und ich konnte nicht dran vorbei. Preislich mit 3,50€ nicht wirklich ein Schnäppchen, allerdings fehlt mir hier der Vergleich zum Preis in der Magdeburger Filiale. Auf jeden Fall nette Truppe und wirklich ein guter Hotdog.

Classic Hotdog von Hotdog.de

Classic Hotdog von Hotdog.de

Conny entschied sich am Stand von „Nordic Balance“ für einen Flammkuchen und da die Größe der Piroggen recht handlich schien und der Preis mit 2€ auch nicht extrem überzogen wählte ich eine Pirogge mit Krautfüllung. Beides sehr lecker und von der Portion durchaus passend für so ein Event. Übrigens beides vegan.

Flammkuchen mit Oliven und veganem Käse

Flammkuchen mit Oliven und veganem Käse

Pirogge mit Krautfüllung

Pirogge mit Krautfüllung

Gesättigt liefen wir am Stand „El Rincon Latino“ von Helen Koenig und ihrem Mann vorbei, leider passte aber erst mal nichts zu Essen mehr rein, dennoch haben wir uns das peruanische Essen erklären lassen. Mit einem Bierchen in der Hand schlenderten wir weiter, vorbei an vielen bekannten Ständen welche auch schon beim Opening von „The Market“ dabei waren und auch so in Leipzig schon sehr bekannt sind – Minastique, Vleischerei, Handbrotzeit und viele mehr.

Stiller Josef - Polnisches Vodka aus Leipzig

Stiller Josef – Polnisches Vodka aus Leipzig

Der Stand vom Restaurant Poniatowski (www.poniatowski-bar.de) war bei der Erstausgabe auch dabei, allerdings sprang mir damals nicht das Logo von „Stiller Josef“ ins Auge. da nach gutem Essen ein guter polnischer Vodka nicht schaden kann schlürften wir uns bei einer Verkostung durch die Sorten: Klares Wasser, Tiefes Wasser, Dunkles Wasser, Blumiges Wasser und Wunder Wasser. Durch die Bank weg alle sehr aromatisch und harmonisch. (www.stillerjosef.com).

Nach dem ganzen Essen und dem Schnaps erkundeten wir noch mal das Innere des Täubchenthals und auch hier war es diesmal sehr leer. Nirgends Gedrängel und Geschiebe, total entspannt konnte man an den Ständen mit den Produzenten von Upcycling Lampen, Beutel, Postkarten oder Schmuck ins Gepräch kommen oder auf einer der zahlreichen Sitzmöglichkeiten verschnaufen.

Sofa im Täubchenthal

Sofa im Täubchenthal

Blink ins Täubchenthal

Blink ins Täubchenthal

Kronleuchter findet man heute überall, auch im Täubchenthal

Kronleuchter findet man heute überall, auch im Täubchenthal

Am Ende gab es für Conny noch eine kalte Gurkensuppe vom Poniatowski und ich holte mir dann noch eine Portion „Adobo Chancho“ am peruanischen Stand. Das Fleisch war fast wie Pulled Pork, gute gewürzt und echt köstlich. Ob Essen in Peru so schmeckt kann ich nicht beurteilen muss aber mal davon ausgehen.

El Rincon Latino - Peruanisches Essen von Helen Koenig

El Rincon Latino – Peruanisches Essen von Helen Koenig

Adobo Chancho - Schweinefleisch mit Essig, Sojasoße und Paprika

Adobo Chancho – Schweinefleisch mit Essig, Sojasoße und Paprika

Fazit: Die Kontrollen am Eingang sind beim Opening schon auf Ablehnung gestoßen nun soll man noch Eintritt bezahlen. Für viele ist damit das Faß voll und sie drehen wieder ab. Geschuldet dessen und auch durch das tolle Wetter am Sonntag war es diesmal sehr leer als wir gegen 17 Uhr das Gelände betraten. An fast keinem Stand musste man warten. Es gab einiges neues zu entdecken und vieles bekanntes zu sehen. Wenn sich am Konzept nicht viel ändert wird es vermutlich beim 3. The Market am 19. Juli noch leerer werden. Ich für meinen Teil fand es diesmal aber sehr angenehm und entspannt und wir werden auch die dritte Ausgabe nicht verpassen.

 

Weitere Bilder auf Google+.

2 comments for “Streetfood: The Market 2

  1. Frank
    16. Juni 2015 at 10:33

    den eintritt fand ich auch komisch,…“kulturbeitrag“??? wenn’s wenigstens für ne spende verwendet würde, aber na ja. mit den weniger leuten hing aber sicher auch noch mit der Ökofete im Clara-Park zusammen. Wir waren vorm Täubchenthal dort und es war ziemlich voll…allerdings hast du schon richtig geschrieben, das essen war wieder durch die bank lecker!

    • 16. Juni 2015 at 21:34

      Bei 1,50€ vermute ich fast das es nur drum ging Schaulustige abzuhalten, diejenigen die wirklich reinwollen zahlen den kleinen Obolus.

      Bei aller Kritik darf man auch nicht vergessen das der Veranstalter gewinnorientiert arbeitet und das Gelände ihm gehört. Seine Veranstaltung – seine Regeln. Wem das alles nicht gefällt der kann ja auch auch selbst was auf die Beine stellen.

      Bezog sich jetzt nicht ganz auf dich Frank ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.